Demographischer Wandel Der Demographische Wandel, also die Schrumpfung und die Alterung der Bevölkerung in Deutschland, stellt unsere Gesellschaft vor ungekannte Herausforderungen. Ganz gleich, ob es sich um Personen, Institutionen, Prozesse oder ganze Staaten handelt, der demographische Wandel schlägt sich auf allen Ebenen nieder. Speziell aber auf die Tätigkeitsfelder der Kommunen. Öffentliche Infrastruktur muss geplant, die Nahversorgung gesichert und Flächen und Gebäude zur Verfügung gestellt werden. Ein breites Spektrum an Aufgaben, die alle direkt oder indirekt vom Demographischen Wandel beeinflusst werden. Kultureller Wandel Die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung ändern sich. Nicht nur aufgrund des steigenden Durchschnittsalters der Einwohner, sondern auch durch geänderte Lebensumstände, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen sieht der Alltag der meisten Menschen in Deutschland anders aus als früher. Ein Höchstmaß an Mobilität, Infrastruktur und öffentliche Nahversorgung wird von den Einwohnern von Seiten der Kommunen gefordert. Dies und weitere Gründe machen die Innenstädte wieder zunehmend interessant für junge und ältere Wohnungssuchende. Siedlungsflächenentwicklung Die Anzahl der Single-Haushalte und die Flächeninanspruchnahme pro Kopf steigt, obwohl die absoluten Bevölkerungszahlen stagnieren bzw. langfristig sinken. Dieses "Mehr" an Kosten für öffentliche und technische Infrastruktur steht einem "Weniger" an Einnahmen durch Bürger und Gewerbe gegenüber, was die Kommune mittel- bis langfristig vor Probleme bei der Finanzierung des öffentlichen Haushalts stellt. Daher ist eine weitere flächenmäßige Entwicklung der Kommunen in vielen Fällen nicht anzustreben. |






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